Kathedrale von St.Davids

Die Kathedrale von St Davids in der walisischen Grafschaft Pembrokeshire gehört zu den ältesten Anlagen in ganz Großbritannien. Ihr Ursprung liegt im 6. Jahrhundert, als St. David (walisisch: Dewi Sant; ca. 512-587) im Glyn Rhosyn ("Tal der Rosen") am Fluss Alun sein Kloster gründete. Die klösterliche Niederlassung litt lange Zeit unter den Überfällen durch die Wikinger. Im Jahr 1081 besuchte Wilhelm der Eroberer den Schrein mit den Gebeinen des heiligen David; allerdings waren seine Motive wohl eher politischer als religiöser Natur. Der letzte keltische Bischof von St Davids, Wilfried, starb im Jahr 1115. Unter seinem normannischen Nachfolger waren die Brüder von St Davids endgültig gezwungen, sich dem Erzbischof von Canterbury zu unterstellen.

St Davids

Bischofspalast

St Davids 1

Kathedrale aus dem 12. Jahrh. zu Ehren des Schutzheiligen von Wales David

St Davids 2

St Davids 3

Amphitheater bei Caerleon aus dem 2. Jahrh.

Das Amphitheater in Caerleon ist zwar nur noch eine Ruine, doch ist sie ein Zeuge für die reichhaltige Geschichte von Nordwales. Bis zur ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts war die Stätte nicht viel mehr, als eine mit Gras überwachsene, kreisrunde Mulde, einem Krater nicht unähnlich. Einheimische begannen auf eigene Faust mit den Ausgrabungen und förderten die Überbleibsel des Vergnügunsortes der römischen Legionäre zu Tage.

Caerleon

Caerleon 1

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