Erste Woche

Ijsselmeer1Am 18. Mai bewältigen wir mit Hilfe unserer Freunde, die sich anschließend auf den Heimweg machen, die erste Schleuse in Blokzijl. Enorme dreißig Zentimeter geht es abwärts, in den nächsten Polder. Die Schleusung geht so schnell, wir merken vor lauter Leinen belegen und Vieren nicht, wie das untere Tor sich öffnet.

Unser Ziel sind die Friesen-Meere, das ideale Wassersportgebiet für Anfänger wie wir. Über eine Unzahl von Kanälen und Seen, fährt man entweder Mitten in eines der reizvollen Städtchen oder an einen der unzähligen Anlegestege, Abseits von Lärm und Verkehr.Ijsselmeer Beim Überqueren des Heeger Meeres, wir wollen nach Stavoren und von dort übers Ijsselmeer, kommen wir in Sturm.

Die ansonsten friedlichen Seen zeigen sich von einer anderen Seite. Nachdem die ersten Tassen ihren angestammten Platz verlassen haben, ändern wir innerhalb von Minuten unseren Reiseplan. Das Wetter ist kalt und unfreundlich geworden, früher als geplant machen wir uns auf den Weg in Richtung Süden.

Über kleine Kanäle und kurze Seenabschnitte, vorbei an Dörfer deren putzige Häuschen kilometerlang das Wasser säumen.Ketelhaven In Giethoorn können wir erahnen welch touristischer Rummel in der Hauptsaison über dieses, so früh im Jahr noch friedliche Kanaldörfchen, hereinbricht.

Die Richtigkeit dieser Vermutung, wird uns von verschiedener Seite bestätigt, und dies trifft wohl nicht nur auf diesen Teil von Friesland zu. Wir haben nicht die Gelegenheit es selbst zu erfahren. Ende der ersten Woche legen wir im Ketelhaven an. Für jeden, der an sehr alten Holzschiffen und an der Entstehung der Holländischen Polderlandschaft Intresse hat, ein lohnenswerter Abstecher.


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