Zweite Woche

Am Sonntag den, 21.6.98 fahren wir von Maastricht nach Bèez. Viola hat Fieber und Kopfschmerzen.Viola Immer deutlicher zeichnet sich ab, daß Viola Windpocken hat. Es geht Viola nun wirklich schlecht, wir fahren am Montag früh noch bis Namur und bleiben dort, wie sich herausstellen wird, vier Tage. In Namur sind alle Versorgungsmöglichkeiten, sollte es Viola noch schlechter gehen. Der Hafenmeister, ein junger Student, ist sehr hilfsbereit, betritt aber unser Schiff nicht. Er ist sich über die Auswirkungen von " varicelle " bei Erwachsenen im Klaren.

Da Viola das Schiff in der Zeit nicht verläßt und ich außer ein paar Besorgungen auch nicht viel zu tun habe, kümmere ich mich um das Boot das dringend einer Grundreinigung bedurfte. Außerdem habe ich viel Zeit Namur anzuschauen. Die Stadt hat immer noch nicht viel Charme, aber ich entdecke ,daß sie eine höchst lebendige Studentenstadt ist.

Sehr viele Telefonate finden in dieser Zeit statt, was nicht besonders billig vom Handy aus ist. Den viel zu hohen Mast kürze ich auf Frecinet - Maß, und auch sonst bringe ich diverse Dinge an Bord in Ordnung.

Am fünften Tag, fühlt sich Viola wieder so weit fit, daß wir weiter Richtung Frankreich fahren können. Wir fahren von Namur bis Anseremme, nach dem wir kurz zu vor in Dinant Mittag gemacht haben.

Ende der Woche sind wir in Givet, wir legen schon gegen 13 Uhr an.


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